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„Wo zum Teufel sind sie hin?“ – Wenn Bewerber ghosten und Recruiter ausrasten könnten

Ghosting im Bewerbungsprozess – ein nerviges Phänomen mit echtem Schaden


Der Trend ist unübersehbar: Immer mehr Bewerber ghosten - tauchen einfach ab – ohne Absage, ohne Erklärung, ohne jedes Lebenszeichen. Was einst nur beim Online-Dating bekannt war, hat sich im Recruiting-Alltag eingenistet. Die Folge? Verlorene Zeit, frustrierte Recruiter, wirtschaftlicher Schaden. Höchste Zeit, über Ghosting durch Bewerber Klartext zu reden.


Bewerber ghosten - Ein Blogartikel von WAIDER Consulting
Bewerber-Ghosting / Bildrechte: Hans-Jürgen Waider

Was ist Bewerber-Ghosting?


Ghosting bedeutet: Bewerber melden sich nach einem bestimmten Punkt im Bewerbungsprozess einfach nicht mehr – trotz Einladung, Vertrag oder sogar Arbeitsbeginn. Keine Rückmeldung, kein Feedback, keine Absage. Nur noch Schweigen.


Typische Szenarien:


  • Vorstellungsgespräch zugesagt – dann nie erschienen

  • Vertrag angenommen – aber nie zurückgeschickt

  • Am ersten Arbeitstag – nicht aufgetaucht



Warum Bewerber ghosten – und warum das keine Entschuldigung ist


Häufige Gründe:


  • Besseres Jobangebot erhalten

  • Entscheidungsunfähigkeit oder Überforderung

  • Keine Lust auf Konflikte oder Absagen


Aber: Das rechtfertigt kein Ghosting. Jeder kann absagen – professionell, respektvoll, klar.



Die Folgen für Unternehmen – und Bewerber


Für Unternehmen:


  • Zeit- und Kostenverlust (Termine, Vorbereitung, interne Koordination)

  • Frust in HR- und Fachabteilungen

  • Verzögerung im Bewerbungsprozess



Für Bewerber:


  • Schlechter Ruf in Netzwerken

  • Ausschluss aus künftigen Bewerbungsprozessen

  • Mögliche interne Blacklists (ja, die gibt es)



Ghosting killt Karrieren – langfristig


Wer heute ghostet, wird morgen oft selbst geghostet. In Zeiten von Fachkräftemangel sind Professionalität und Kommunikation wichtiger denn je. Wer sich nicht verabschieden kann, beweist mangelnde Reife – und gefährdet seinen Ruf.



Fazit: Klare Kommunikation schlägt spurloses Verschwinden


Absagen gehören dazu. Ghosting nicht. Wer ernst genommen werden will, muss sich auch im Bewerbungsprozess wie ein Profi verhalten. Und das heißt: Melden. Absagen. Haltung zeigen.



Sie möchten professionell durchstarten – mit der richtigen Haltung?


Wir unterstützen Sie bei Bewerbung, Karrierewechsel und Positionierung:



 
 
 

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